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Indirizzo: Contrada Forno , 84070 - San Mauro la Bruca (SA)    Prenotazioni: Tel/fax +39 0974974203 -Cell.+39 3367327893 - Skype cuscus50

Der Park des Cilento

Der Cilento-Nationalpark
Die Landschaft des Cilento ist einzigartig und steht in erster Linie für sanfte Hügel und ausgedehntn Olivenhaine, die sich im blau schimmernden Wasser des Meeres spiegeln. Aber es steht auch für eine unwirtliche Gebirgslandschaft mit reißenden Bächen und dichten Laubwäldern, an deren rauhen Felsen kleine Dörfer kleben. Die so unvergleichlichen Berge des Cilento haben so wohl klingende Namen wie Centaurino, Gelbison, Alburno, Cervati, Cavallara, Castelluccio und Monte Bulgheria.
Der Norden des Cilento gleicht einer Mondlandschaft mit karstigen Verwerfungen, die schon vor langer Zeit durch die rauhen Wasser der Gebirgsströme gebildet wurde. Im Süden jedoch erschließt sich eine reiche, von mediterranen Pflanzen und Bäumen verwöhnte Landschaft, Blumenwiesen und Lavendelfelder sorgen für üppigen Augenschmaus.
Der Nationalpark bietet 1800 verschiedene Pflanzenarten, von denen etwa 10% sehr selten sind. Die wohl wichtigste Pflanze und Symbol des Parkes ist die Primel von Palinuro (Primula Palinuri), die es nirgendwo anders als hier auf sehr begrenztem Raum gibt. Im Laufe der Jahrtausende hat sich die Pflanzenwelt erfolgreich alle Nischen erobert und für ein hoch spezielles lokales Gleichgewicht gesorgt.
An den Stränden wächst tatsächlich noch die immer seltener werdende Meereslilie. Iim Cilento gibt es große Flächen, die man als Macchia bezeichnet. Sie besteht aus Büschen wie Ginster, Zistrosen, Myrten, Mastixsträuchern. Wilde Feigen wachsen dazwischen und auch die Büsche der weißblühenden Schneeheide. An freien Plätzen gedeihen Kräuter und Kleinsträucher wie Lavendel, Rosmarin und wilder Fenchel. Flohkraut, Flockenblumen und alle möglichen Distelarten wie Färber- oder Wolldistel gesellen sich dazu. Und wo irgend noch ein wenig Raum ist, tummeln sich Ackerringelblume, Borretsch und Hundszunge. Zusammen mit vielen Grasarten erreicht diese Macchia eine beachtliche Wuchshöhe. Und wer sich mit langen Hosen und festen Schuhen bewaffnet zu einem Entdecker-Spaziergang hinreißen lässt, findet nicht allzu selten auch kleine Gruppen von Orchideen wie Ragwurz, Zungenstendel und Knabenkraut. In der Gegend ist es beinahe Brauch um Ostern herum einen großen Spaziergang über die Macchia zu machen, um wilden Spargel zu suchen, den es nur dort in Mengen zu finden gibt und der als Delikatesse gilt.
Die Fauna
Seit den 50er Jahren ist der Wolf häufig anzutreffen, später riskierte er die Ausrottung. Heute ist dieser Fleischfresser durch ein unter Schutz gestellt und ist zögerlich in diese Berge zurückgekehrt. Sein Bestand wird auf ein paar wenige Familiengruppen und Einzelgänger geschätzt, die im Cilento und in den Alburni-Bergen anzutreffen sind.
Der Siebenschläfer ist kleiner als ein Einhörnchen, ernährt sich von Blätter, Baumrinden, Beeren, Nüssen, Eicheln, Bucheckern, Eiern und kleinen Vögeln. Der Siebenschläfer wohnt bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, schläft tagsüber in Baumhöhlen und ist nachtaktiv. Sein Winterschlaf dauert bis zu sieben Monaten, wobei er sich in Baumstammhöhlen oder Erdlöchern verkriecht. Das Wiesel ist eines der kleinsten Jäger Europas. Es lebt im gesamten Raum des Nationalparks, sowohl in den bewirtschafteten Feldern als auch in den dichtesten Wäldern. Die derzeitige Verbreitung des Wildschweins ist das Werk gezielter Ansiedlung seitens der lokalen Jagdvereinigungen. In den Wäldern, Wiesen und Weiden des Cilento findet dieses große Säugetier Nahrung: Eicheln, Kastanien, Buchen, wilde Knollen. Seine Anwesenheit begünstigt zudem die Stabilisierung seines größten Jägers: dem Wolf. Der Kolkrabe ist der größte Rabe Europas. Er bevorzugt die Felswände der Alburni, aber es ist auch möglich ihn auf den Kliffs der cilentanischen Küste anzutreffen. Er ernährt sich von Aas, er jagt aber auch kleine Vögel und Nagetiere. Das Steinhuhn lebt im Nationalpark in hügeligen und bergigen Gegenden mit karger Vegetation. Nach der Bevölkerungszahl in den Alpen, in Sizilien und im Zentralapennin, ist die Anzahl im Cilento vorkommenden Steinhühner die wichtigste in Italien. Steinhühner nisten von Mai bis Juni. Die Wildkatze ist die am weitesten verbreitetste Katzenart in unserem Gebiet. Es ist sehr schwer, die Wildkatze anzutreffen, sie ist vorwiegend bei Dämmerung und nachts aktiv. Sie ist zumeist in den dichten Wäldern des Nationalparks anzutreffen, jagt Mäuse und andere Säugetiere wie den Wildhasen.